Womit beißt der Fisch besser Naturköder oder Kunstköder?
So wie es viele unterschiedliche Fischarten gibt, so unterschiedlich reagieren sie auch auf unterschiedliches Fressen. Allerdings sind die Fische in einer Hinsicht dumm, denn sie können keine natürlichen Köder von künstlichen Ködern unterscheiden. Bei den natürlichen Ködern gibt es gewaltige Unterschiede, während verschiedene Fischarten auf die gleichen Kunstköder reagieren. So bevorzugt beispielsweise der Aal besonders Maden, Mais, Fischfetzen und Brot bei den natürlichen Ködern, während er von den künstlichen Ködern nur den Spinner bevorzugt. Die Bachforelle hingegen beißt am besten bei Elritzen und Koppen als natürliche Köder. Auf die künstlichen Köder reagiert die Forelle bei Wobbler, Twister und Nassfliegen. Die Lieblingsspeisen der Barsche sind Würmer, Grashüpfer sowie eine Kombination aus Wurm und Mais, während bei den künstlichen Ködern der Vertikalköder, die Haar-Jigs und Spinner die Favoriten sind.
Die unwiderstehlichen natürlichen Köder des Hechtes sind Köderfische und Mais, aber er reagiert genau so auf Wobbler, Spinner und Gummifische gleichermaßen. Der Karpfen kann Würmern, Boilies, Brot und Plankton nicht widerstehen und reagiert auch auf Blinker bei den künstlichen Ködern. Brotflocken, Teig, Holzwürmer und Käfer sind beim Rotauge die absoluten Favoriten des natürlichen Köders; eine Synthetikpaste ist für diese Fischart der künstliche Köder. Allerdings werden die kleinen bis mittleren Rotaugen sehr gerne als Köderfische für den Wels genommen, der auch noch Fischfetzen, Würmer und Karauschen als seine Lieblingsspeisen bevorzugt. Der erfahrene Angler fängt den Wels auch mit Twister und Gummifischen. Der Zander ist ein wahrhaftes Schleckermaul, denn seine bevorzugten Speisen sind Würmer, Ukelei, kleine Rotaugen und Lauben, doch auch bei Blinker, Wobbler und Gummifischen kann er einfach nicht widerstehen.